Das Erdbeben in Japan und die darauf folgende Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima hat im März 2011 weltweit für Bestürzung gesorgt. Ein Großteil der Aufmerksamkeit in den Medien galt den Folgen des Atomunglücks. Doch wie steht es nun – fast ein Jahr später – um Japan? Kann man wieder ohne Bedenken eine Reise in das Land der aufgehenden Sonne planen oder sollte man sich für seinen Urlaub besser ein anderes Ziel aussuchen?
Sorgenfreie Reise
Letztendlich gibt es keine vollkommene Sicherheit, doch solange man sich nicht in die unmittelbare Umgebung des beschädigten Atomkraftwerkes begibt, ist eine Reise nach Japan problemlos möglich. Als Zielort für den Urlaub bietet sich natürlich Tokio, die Hauptstadt von Japan, an. In der Metropole gibt es viel zu unternehmen und zu besichtigen. Neben der großen Einkaufsstraße Ginza, dem Videospiel-Mekka Akihabara laden auch Roppongi Hills und der Tokio Tower zum Staunen ein.
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Tempel und Schreine
Natürlich kann man auch in Tokio viele Tempel und Schreine, wie beispielsweise den Asakusa-Schrein, besichtigen. Doch nirgendwo gibt es so viele alte religiöse Stätten zu bewundern wie in Kioto. Die ehemalige Kaiserstadt beherbergt viele Tempel und Schreine, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurden. Dazu gehören der Kinkaku-Tempel, der auch als der „Goldene Pavillion“ bezeichnet wird, sowie der Ryoan-Tempel, der vor allem für seinen Steingarten berühmt ist. Ebenfalls ein sehr berühmtes Wahrzeichen von Kioto ist der rote Torii-Bogengang des Inari-Schreins. Darüber hinaus kann man während einer Reise nach Kioto an traditionellen Teezeremonien teilnehmen sowie No- und Kabuki-Theater besuchen.
Urlaub in Japans Natur
Für Naturfans lohnt sich eine Reise auf die südliche Insel Okinawa. Hier bieten weiße Sandstrände und eine beeindruckende Flora und Fauna Erholung pur. Und auch im Norden von Japan kann man als Naturliebhaber einen tollen Urlaub verbringen. An diesem Fleck Japan kann man in heißen Quellen entspannen, Wildtiere beobachten und wandern.
Der Planung für den nächsten Urlaub nach Japan steht somit nichts mehr im Weg.